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Köln (1888-1908) |
Bonn (1920-1926) |
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Bonn (1908-1910) |
Frankfurt am Main (1924-1926) |
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Straßburg (1910-1911) |
Gießen (1926-1935) |
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Bonn (1911-1912) |
München (1935-1939) |
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Köln (1912-1913) |
Gars am Inn (1939-1941) |
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Düsseldorf (1913-1915) |
Tübingen (1941-1949) |
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Oberkassel (1915-1920) |
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1888 |
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15. Juni |
Theodor Martin Wilhelm Steinbüchel wird als erstes Kind der Kaufleute Elisabeth Steinbüchel (1859-1941), geb. Kierspel, und Martin Wilhelm Steinbüchel (1868-1933) geboren Geburtshaus: In der Höhle („die Höll’“) preußische Staatsangehörigkeit die Eltern haben um 1890 das Familienunternehmen, eine Leinen- und Manufakturwarenhandlung (Unter Gottesgnaden 2), übernommen, später dann den Wäschegroßhandel Wachendorff & Dietz (Domstr. 7) Geschwister: Anton, die Zwillinge Christine und Helene sowie Maria (s.u.)
Elternhaus Unter Gottesgnaden 2 |
Auszug aus dem
Adressbuch von Kopf des
Geschäftsbriefbogens |
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30. Juni |
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Taufe in der ehemaligen Abteikirche Groß St. Martin Eintrag Nr. 53 im Taufbuch (Taufen von Groß St. Martin aus dem Zeitraum 1869-1901, Historisches Archiv des Erzbistums Köln, Sign. AEK, KB 250): „Steinbüchel, Theodorus Martinus Guilelmus, (dies nativ[itatis].) 15/6, (dies bapt[izationis].) 30/6, (Parentes) Martinus Guilelmus Steinbüchel [et] Elisabeth Kierspel, (Patrini) Theodor Steinbüchel [et] Gertr[ud]. Kierspel“ |
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aufgewachsen in dem ungebrochen katholischen Milieu seiner Heimatstadt, der „abendländischen Metropole am Rhein“ (Steinbüchel) und dem wirtschaftlich gesicherten Umfeld einer recht wohlhabenden alten Kölner Kaufmannsfamilie Kindheit und Jugend im Schatten der Domtürme |
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1894 |
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Ostern |
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Einschulung in die Katholische Volksschule der Kölner Dompfarre (kurz: „Domschule“, Adresse: Rechtschule 8) |
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1899 |
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Ostern |
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Einschulung als Sextaner am renommierten humanistischen Königlich Katholischen Gymnasium an Marzellen (kurz: „Marzellengymnasium“, Adresse: Marzellenstr. 13) (seit 1860; vormals Bursa Cucana [1450], dann Bursa nova trium coronarum, auch Gymnasium trium coronarum oder einfach Tricoronatum [1552], ab 1911 dann Dreikönigsgymnasium) |
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1908 |
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16. März |
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Abitur Note: genügend bis gut Abiturarbeiten vom 20.-23.1. in den Fächern Mathematik, Deutsch, Griechisch und Latein (Historisches Archiv der Stadt Köln, Bestand 560, Nr. 1740-1743) |
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14-tägige Reise mit dem Vater an den Vierwaldstättersee |
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Ostern - Ostern 1910 |
Studium der
Philosophie und Theologie an der „Königlich Preußischen Rheinischen
Friedrich-Wilhelms-Universität“ |
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1909 |
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SoSe |
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Eintritt als Seminarist ins erzbischöfliche Theologenkonvikt „Collegium Albertinum Bonense“ (Coblenzer Str. 19) |
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1910 |
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Herbst - Herbst 1911 |
Fortsetzung des Studiums mit den Schwerpunkten Philosophie, Geschichte und Nationalökonomie an der „Kaiser-Wilhelms-Universität“ (3 Semester): er besucht bei Prof. Dr. Clemens Baeumker u.a. die Kant-Vorlesung, das dreisemestrige Seminar über die „Kritik der reinen Vernunft“ sowie die Vorlesungen über Metaphysik; er bezeichnet sich auch als „Schüler“ des späteren Münchener Erzbischofs Michael Kardinal von Faulhaber, der 1903 bis 1910 in Straßburg Altes Testament lehrt Straßburg ist zu dieser Zeit (1871-1918) die Hauptstadt des deutschen Reichslandes Elsaß-Lothringen. |
„Fuchsenstall“ des WiSe
1910/11 |
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31. Okt. |
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Eintritt in die farbentragende, nichtschlagende Katholische Deutsche Studentenverbindung „KDStV Badenia zu Straßburg“ im Cartellverband (CV) (Mitglied bis zu deren Verbot durch den Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei Heinrich Himmler am 20.6.1938) |
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1911 |
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31. Juli |
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Promotion zum Dr. phil. beim Mediävisten Prof. Dr. Clemens Baeumker (1853-1924) Dissertation „Der Zweckgedanke in der Philosophie des Thomas von Aquino“ vom 29.7.1911, Rigorosum: magna cum laude rechts: Das Titelblatt der im Münsteraner Aschendorff-Verlag publizierten ersten Dissertation Steinbüchels |
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Herbst - Sommer 1912 |
Fortsetzung des Studiums der Katholischen Theologie |
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1912 |
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Ende Aug. |
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Theologisches Abschlussexamen mit sehr guten Leistungen in nahezu allen Fächern |
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28. August |
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Exmatrikulation |
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21. Dez. |
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Tonsur und niedere Weihen |
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Eintritt ins Erzbischöfliche Priesterseminar Köln (Marzellenstr. 32) rechts: Erzbischöfliches Priester-Seminar zu Köln am Rhein, Stahlstich von A. Benoit, Paris 1897 (Archiv des Erzbistums Köln, Graphische Sammlung) |
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1913 |
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15. Febr. |
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Weihe zum Subdiakon |
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17. Mai |
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Weihe zum Diakon |
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10. August |
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Priesterweihe in der ehem. Jesuitenkirche St. Mariä Himmelfahrt (Marzellenstraße) durch Erzbischof Felix von Hartmann (1851-1919) |
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17. August |
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Primiz im Kölner Dom, seiner Heimatgemeinde |
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22. August - 30. Mai 1915 |
dritter Kaplan an St. Apollinaris, einer Arbeiter- und Industriepfarre im Stadtteil Oberbilk (Lessingplatz), und aushilfsweise Religionslehrer
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1913 |
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zur Ersatzreserve II gemustert („Ein Sportabzeichen habe ich infolge meines doppelten Leistenbruchs nicht erwerben können“.) |
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1914 |
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1914 - 1918 |
Düsseldorf/ |
Lazarettseelsorger während des Ersten Weltkrieges
(Verdienstkreuz für Kriegshilfe, verliehen am 19.12.1919); |
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1915 |
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31. Mai - 28. Mai 1920 |
Kaplan an St. Cäcilia in Oberkassel (bei Bonn), Dekanat Königswinter, und Religionslehrer als „roter Kaplan“ abgetan (Bernhard Häring) - „Der Begriff und die Bezeichnung ‘roter Pastor’ oder ‘roter Kaplan’ wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts von konservativen Katholiken, besonders aus Unternehmerkreisen, als Spott- und Schimpfname gegen jenen Teil des katholischen Klerus geprägt, der sich innerhalb der christlich-sozialen Bewegung sozialreformerisch zugunsten der Arbeiterschaft einsetzte. Der Begriff diente also der Diffamierung und der Denunziation vorgeblicher Interessenidentität dieser katholischen Geistlichen mit der Sozialdemokratie.“ (Klaus Kreppel) |
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1916 |
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auf Anraten von Joseph Joos erste Lektüre der Schriften des Priesters und Marx-Kenners Wilhelm Hohoff (1848-1923), der bereits in den 1870er Jahren den Dialog mit dem Sozialismus aufgenommen hatte – Joos (1878-1965) ist seinerzeit Verbandsvorsitzender der katholischen Arbeitervereine Westdeutschlands (KAB) und Schriftleiter der Westdeutschen Arbeiterzeitung Steinbüchel bezeichnet sich selbst - in einem undatierten, zwischen August und Dezember 1918 verfassten Brief an Hohoff - als dessen Schüler rechts: Auszug aus dem ersten erhaltenen Brief Steinbüchels an Wilhelm Hohoff vom 16.5.1918 (das letzte überlieferte Schreiben datiert vom 11.6.1920) (Nachlass Wilhelm Hohoff) |
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1919 |
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April |
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(vergebliche) Bemühungen von Jakob Kaiser und Christine Teusch, Steinbüchel auf eine Professur an der im gleichen Jahr wiedereröffneten „Universität zu Köln“ zu bringen der spätere MdR und Bundesminister Kaiser ist zu diesem Zeitpunkt Geschäftsführer des Gesamtverbandes der Christlichen Gewerkschaften in Köln; Teusch ist Leiterin des Arbeiterinnensekretariats beim Generalsekretariat des Gesamtverbandes der Christlichen Gewerkschaften, Köln, und für das Zentrum Mitglied der Weimarer Nationalversammlung |
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Mai |
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Abgabe der theologischen
Dissertation bei der Bonner Fakultät: rechts: Das Titelblatt der erst 1921 bei Schwann, Düsseldorf, veröffentlichten zweiten Dissertation |
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1920 |
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29. Mai - 1. April 1923 |
Repetent für die Theologiestudenten am erzbischöflichen Theologenkonvikt „Collegium Albertinum“ (auf Wunsch des Erzbischofs Karl Joseph Kardinal Schulte) und Rendant der beiden Konvikte |
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Mai |
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(vergebliche) Bemühungen um die Professur für christliche Gesellschaftslehre an der Bonner Fakultät |
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2. Juli |
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Promotion zum Dr. theol. an der Katholisch-theologischen Fakultät Dissertation: „summa diligentia eruditione sagacitate“ (von höchster Sorgfalt, Gelehrsamkeit und Klugheit) Rigorosum: summa
cum laude |
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Anfang Sept. |
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zweitägiger Besuch der Brüder Anton und Theodor Steinbüchel
sowie Wilhelm Sobotas bei Wilhelm Hohoff in Paderborn (Anton Steinbüchel ist zu
dieser Zeit als Schriftleiter der „Zeitung des Reichsverbandes deutscher
Büroangestellten“, Sitz Essen, tätig und Sobota, ein Freund Hohoffs, beim
sozialdemokratischen Zentralverband der Angestellten, Ortsgruppe Köln, in der
Fachgruppe der Büroangestellten) |
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1921 |
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19. Dez. |
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Abgabe der (verschollenen) Habilitationsschrift: „Die Wirtschaft in ihrem Verhältnis zum sittlichen Werte. Ein Beitrag zur ethischen Werttheorie vom Standpunkt christlicher Ethik“ (wegen Inflation nicht erschienen) |
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„Auf Grund des Referates des H. Fr. Tillmann über ‚Die Wirtschaft in ihrem Verhältnis zum sittlichen Wert’ von Dr. Steinbüchel stelle ich den Antrag, die Fakultät wolle die Arbeit als Habilitationsschrift annehmen und Dr. Steinbüchel zu den weiteren Habilitationsleistungen zulassen.“ |
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Dozent an der Bibliotheksschule des Borromäus-Vereins (Gründung 16.4.1921), Borromäushaus am Wittelsbacherring 9 |
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1922 |
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auf Platz drei der Vorschlagsliste der Münsteraner Katholisch-theologischen Fakultät für die Professur für Christliche Gesellschaftslehre (Nachfolge Franz Hitze) |
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21. Febr. |
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Probevorlesung über „Kants Kritik am Lohngedanken und ihr Verhältnis zur christlichen Ethik“ |
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25. Febr. |
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Assistent am moraltheologischen Seminar auf Wunsch seines Erzbischofs |
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Ende WiSe 1921/22 |
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Habilitation für das Fach der Moral und der christlichen Gesellschaftslehre |
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26. April |
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öffentliche Antrittsvorlesung zur Vollziehung seiner Habilitation in der Katholisch-theologischen Fakultät: „Individualistische und universalistische Lebenswertung“ |
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26. April - 31. März 1926 |
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Privatdozent an der Universität Bonn Anschrift: Koblenzerstr. 19 (= Collegium Albertinum, Brief vom 13.6. an Albert Ehrhard) |
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1923 |
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1. April - 31. März 1926 |
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außerplanmäßiger, besoldeter Assistent am moraltheologischen Seminar Anschrift: Weberstr. 18 (lt. Vorlesungsverzeichnis der Universität Bonn für das WiSe 1923/24) |
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1924 |
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Gründung der „Bonner Zeitschrift für Theologie und Seelsorge“ durch die Bonner Katholisch-theologische Fakultät: Tillmann - einer der Initiatoren - überträgt Steinbüchel die philosophische Sektion (zugleich ein wichtiges Publikationsorgan für ihn) |
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Oktober |
parallel: beauftragte Lehrkraft an der „Johann-Wolfgang-Goethe Stiftungsuniversität“: „Vorlesungen auf dem Gebiete der katholischen Weltanschauung“ mit gleichzeitigem Lehrauftrag in Göttingen |
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Ausschnitt aus dem Verzeichnis der Vorlesungen, Sommerhalbjahr 1925, der Universität Frankfurt am Main
Ausschnitt aus dem Verzeichnis der Vorlesungen, Sommerhalbjahr 1926, der Universität Frankfurt am Main |
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wöchentlicher Gesprächskreis mit Ernst Michel (Leiter gewerkschaftlichen „Akademie der Arbeit“), Alois Eckert (Frankfurter Stadtpfarrer), Josef Maria Nielen (Studentenpfarrer) sowie den Redakteuren der „Rhein-Mainischen Volkszeitung“ (RMV) Werner Thormann, Heinrich Scharp und Walter Dirks im Café Laumer „Mittwochkreis“: „Theodor Steinbüchel kam selbst aus Gießen gelegentlich zu diesem Kreis. Paul Tillich und Martin Buber gehörten dazu und die Redakteure der RMV, die alle auch im Friedensbund Deutscher Katholiken mitarbeiteten. Gelegentlich stieß auch der Exponent des republikanischen Flügels in der Zentrumspartei, Reichskanzler a.D. Josef Wirth, dazu“ (Bruno Lowitsch); auch Max Horkheimer und Theodor W. Adorno gehörten diesem erweiterten Kreis an |
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zwischen 1924 und 1932 schreibt Steinbüchel mindestens 44 Beiträge für die linkskatholische RMV |
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1925 |
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März |
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auf dem (geteilten) zweiten Platz der Vorschlagsliste der Tübinger Katholisch-Theologischen Fakultät für die Neubesetzung des Ordinariates für scholastische Philosophie und Apologetik |
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1926 |
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1. April |
planmäßiger beamteter ao. Professor für Philosophie (Extraordinariat), anfangs: „auf kath. Grundlage“ (ab SoSe 1929 durch Verfügung weggefallen) an der „Ludwigs-Universität Gießen“ „Jahre der intensivsten Beschäftigung mit Marx“ (Walter Dirks) Anschrift: Südanlage 23 rechts: Das alte Hauptgebäude der Universität in der Ludwigstraße |
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Hausgeistlicher am St. Josef Krankenhaus (Liebigstr. 24) Prediger der sonntäglichen Spätmessen in St. Bonifatius (Liebigstr. 28) rechts: St. Josef Krankenhaus, Gießen |
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1927 |
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11.-14. Mai |
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in der RMV erscheint eine Art öffentliches Bekenntnis Steinbüchels zur Person und Position seines Freundes Ernst Michel (1889-1964, wie dieser sie in seinem umstrittenen und zwei Jahre später indizierten Buch „Politik aus dem Glauben“ (1926) niedergelegt hatte (es handelt sich um eine vierteilige, jeweils auf der Titelseite erscheinende Artikelserie) |
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14. Juli |
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seine Professur für Philosophie auf katholischer Grundlage wird in die erste Abteilung der Philosophischen Fakultät eingereiht |
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ab WiSe 1927/28 |
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Mitglied der Wissenschaftlichen Prüfungsbehörde für das höhere Lehramt |
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1928 |
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Steinbüchel wird Ehrenphilister der Gießener Unitas-Cheruskia |
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1929 |
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SoSe |
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durch Verfügung entfällt bei seiner a.o. Philosophie-Professur der Zusatz „auf katholischer Grundlage“ |
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bei der Freiburger Generalversammlung wird Steinbüchel zum Ehrenmitglied des Unitas-Verbandes ernannt |
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Steinbüchels Eltern ziehen zu ihm und ihrer Tochter Maria, die den Haushalt führt, nach Gießen neue Anschrift: Liebigstr. 26 (ab WiSe 1929/30) |
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1930 |
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für die Reihe „Religiöse Quellenschriften“ bereitet Steinbüchel einen Band „Dokumente des Sozialismus“ vor, der aber nicht mehr erscheint |
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1931 |
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SoSe 1931 |
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Mitglied des (11-köpfigen) engeren Senats der Universität |
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27./28. Juni - 6. Juni 1933 |
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„Philister-Seniorat“ der „Straßburger KDStV Badenia zu Frankfurt am Main“ im CV (Aufnahme 1910) Rücktritt - einen Monat vor der „Gleichschaltung“ des CV, vermutlich aufgrund von Konflikten mit Anhängern der NSDAP; er blieb Mitglied des Altherrenverbandes bis zu dessen Verbot 1938 Die politische Ausrichtung der „Badenia“ lässt sich an den Ereignissen um die Beteiligung an der von der Frankfurter Universität angesetzten und von den anderen Verbindungen boykottierten Feier zum zehnjährigen Bestehen der Weimarer Republik ablesen. Erst das geschlossene Auftreten der „Badenia“ sowie ihr positives Bekenntnis zur Republik hat dazu geführt, dass die bereits abgesagte Verfassungsfeier (gegen den Druck vor allem der schlagenden Korporationen) dann doch noch stattfinden konnte. |
rechts: 50. Stiftungsfest der Badenia 1932 in Frankfurt am Main (vorn in der Mitte: Steinbüchel) |
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1932 |
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Dreigespräch zwischen Martin Buber, Paul Tillich und Theodor Steinbüchel über „Religion und Gemeinschaft“ im Frankfurter Rundfunk rechts: Steinbüchels persönliches, signiertes Exemplar der 1932 publizierten Landshut-Mayer-Ausgabe der Frühschriften von Marx; Steinbüchel besaß auch die fast zeitgleich in der MEGA erschienene Fassung; nach Jürgen Habermas war Steinbüchel der erste auf katholischer Seite, der sich an der Rezeption des jungen Marx beteiligte, und dies, ohne einen Trennungsstrich zwischen dem frühen philosophischen Marx und dem späteren Ökonomen zu ziehen. Bereits im Januar 1928 erscheint in der Literarischen Beilage der RMV aus der Feder Steinbüchels eine umfangreiche Besprechung der ersten Lieferung der MEGA, der ersten, unvollendet gebliebenen historisch-kritischen Gesamtausgabe der Werke von Karl Marx und Friedrich Engels. |
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1933 |
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8. Mai |
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Brief an den Münchener Erzbischof und Vorsitzenden der
Bayrischen Bischofskonferenz Michael Kardinal von Faulhaber: |
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Anfang WiSe |
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Vereidigung auf den „Führer“ (erste Vereidigung Anfang SoSe 1926) |
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23. Nov. |
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Steinbüchels Vater Martin verstirbt im Alter von 73 Jahren bei ihm in Gießen (Bestattung auf dem Kölner Westfriedhof) |
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1935 |
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auf der Liste des Mainzer Domkapitels für die Nachfolge von Bischof Ludwig Maria Hugo (1871-1935) |
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Herbst |
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Ruf nach München: „In der damaligen politischen Situation dürfte das einer Versetzung gleichgekommen sein.“ (Helmut Meinhardt) |
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19. Sept. |
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Nihil obstat mit Schreiben von Gaetano Kardinal Bisleti,
Präfekt der „Sacra Congregatio de Seminariis et de Studiorum Universitatibus“
(1915-1937) (vgl. Can. 256 CIC) an Erzbischof Michael Kardinal von Faulhaber |
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1. Nov. |
Professor für Moraltheologie an der Katholisch-theologischen Fakultät der „Ludwig-Maximilians-Universität München“, ab WiSe 1935/36 zunächst Vertretung der Professur, am 5.5.1936 rückwirkend zum 1.11.1935 zum o. Prof. berufen Mitwirkung in der Akademikerseelsorge Anschriften: zunächst Türkenstr. 15II (wohl nur kurzzeitig), dann: Karlstr. 32/0 |
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1939 |
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SoSe |
nach Schließung der Fakultät durch die Nationalsozialisten (vom Ende des Winterhalbjahres 1938/39 an) beurlaubt (unter Fortgewährung der Bezüge) vor den Nazis im Redemptoristenkloster
Gars am Inn versteckt (sein Aufenthalt dort ist für den 23. März 1941
belegt); |
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lehnt die Berufung auf einen Lehrstuhl für Philosophie an der Prager Karls-Universität ab (seit dem 15.3.1939 stand Prag unter nationalsozialistischer Herrschaft) |
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14. Juli |
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auf Platz 1 der Liste für die Nachfolge des (zum 1. April 1940) zu emeritierenden Steinbüchel-Lehrers und Moraltheologen Fritz Tillmann an der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Bonn – das Reichskirchenministerium lehnt allerdings eine Berufung Steinbüchels nach Bonn ab, „auch wenn damit wieder ein feiernder Münchener untergebracht würde“ (Brief von MinDir Joseph Roth an MinDez Prof. Schwarz vom 20.7.1939) |
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1939 -1945 |
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„Herrn Dr. theol. Theodor Steinbüchel ... wird bescheinigt, daß er gemäß Verfügung des Oberkommandos der Wehrmacht vom 14.10.1939 Nr. 3325/29 betr. Heranziehung von römisch-katholischen Geistlichen und Theologiestudierenden zum aktiven Wehrdienst als Theologieprofessor an der Universität Tübingen von der Pflicht zur Ableistung des Wehrdienstes befreit ist. Rottenburg, den 25. Oktober 1943. Bischöfliches Ordinariat. I.V. [Stempel und Unterschrift]" |
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1941 |
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1. April |
Lehrstuhlvertretung für Moraltheologie an der „Eberhard-Karls-Universität Tübingen“, unter Vorbehalt jederzeitigen Widerrufs (erste Vorlesung am Montag, 5. Mai 1941, 9-10) Anschriften: Neckarhalde 64, Bismarckstr. 14 |
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19. April |
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Steinbüchels Mutter Elisabeth verstirbt in 82-jährig in Künzing an der Donau, wo sie mit seiner Schwester Maria bei seinem Schüler, Dr. Hermann Gantenberg, lebt, der dort als Pfarrer wirkt (Bestattung auf dem Kölner Westfriedhof, neben ihrem Mann) |
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1942 |
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SoTri - SoTri 1945 |
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Geschäftsführender Direktor der Katholisch-theologischen Fakultät |
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1945 |
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SoTri |
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Prodekan der Katholisch-theologischen Fakultät und Mitglied des „Kleinen Senats“ der Universität |
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26. Juli |
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(Rück-) Berufung auf das Ordinariat für Moraltheologie an der Universität München (erreicht ihn erst am 15.8.1945) – nicht angenommen |
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14. Aug. - SoSe 1946 |
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Ernennung zum Dekan durch den Rektor der Universität (Ablösung des aus „gesundheitlichen Gründen“ zurückgetretenen Prof. Dr. Josef Rupert Geiselmann) |
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20. August |
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Wiederbeginn der Universitätsarbeit, zunächst der beiden Theologischen Fakultäten, da sie seitens der französischen Militärregierung als am wenigsten „nazifiziert“ galten – „Tübingen ist die erste der deutschen Universitäten, die nach dem Kriege ihre Pforten ihren Lehrern und Studenten wieder öffnen konnte und durfte.“ (Steinbüchel) |
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1. Sept. |
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Ordinarius für Moraltheologie - offizielle Übertragung der ordentlichen Professur durch das „Staatssekretariat für das französisch besetzte Gebiet Württembergs und Hohenzollerns“ mit Genehmigung der Militärregierung |
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November |
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Unterzeichner des Stiftungsaufrufs der Gesellschaft Oberschwaben (von der Mitgliedschaft ausgeschlossen sind „nicht nur Funktionäre der Partei, sondern alle, die eine Gesinnung bekundet haben, die der klargefügten Weite des oberschwäbischen Humanismus zuwiderläuft“) |
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Nachdem seine Schwester Helene Stollenwerk in Köln ausgebombt war (ihr Mann starb 1943, ihr jüngster Sohn Martin 1945, beide als Soldaten), zieht sie zusammen mit ihren überlebenden Söhnen Theodor (Student der Theologie und Philosophie) und Franz Anton in den Haushalt ihres Bruders, wo sie den Haushalt führt. |
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1946 |
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2. Mai - 8. April 1948 |
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Rektor magnificus der
Universität Ausschnitt aus dem Vorlesungsverzeichnis des WiSe 1946/47:
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v.l.n.r.: Capitaine René Cheval (frz. Beauftragter für das Erziehungswesen und Tübinger Universitätskurator), Armeegeneral Pierre Koenig, Rektor Steinbüchel (in der Universität Tübingen) |
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1947 |
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15. März |
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Wiederwahl als Rektor für eine zweite Amtsperiode durch den Großen Senat |
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1948 |
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5. Febr. |
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Mitbegründer des Collegium Leibnizianum (akademisches Vorbereitungsjahr) |
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SoSe |
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Prorektor - bis zu seinem Tod |
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23. Mai |
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Besuch des 21-jährigen Theologiestudenten Joseph Ratzinger bei Steinbüchel |
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September |
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Inspirator der Beuroner Hochschulwochen (Studium generale für Studierende aller Fakultäten) |
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Einladung zu Gastvorträgen an die Pariser Sorbonne sowie die Universitäten von Barcelona und Amsterdam |
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Oktober |
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letzter Besuch bei der Familie seines Bruders Anton |
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1949 |
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26. Jan. |
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Krankheitsvertretung durch Dozent Marcel Reding |
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geplante Rückkehr an die Universität Frankfurt auf eine Professur für Mittelalterliche Philosophie zum SoSe 1949; Berufung durch den Hessischen Kultusminister |
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11. Febr. |
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überraschender Tod im Alter von nur 60 Jahren eine Gehirnembolie macht eine Schädeloperation Steinbüchels erforderlich; diese erfolgt in der chirurgischen Klinik der Universität Tübingen, wo sich der Genesende nach einer anderen, länger aufgeschobenen OP befindet; in der Nacht nach der Notoperation verstirbt Steinbüchel die letzte „Wegzehrung“ reicht ihm sein Doktorand, der Tübinger Studentenpfarrer (und spätere Professor für Moraltheologie) Dr. Alfons Auer |
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Das Grab Steinbüchels auf dem Tübinger Stadtfriedhof liegt - etwas versteckt - in der Nähe der letzten Ruhestätten von Carlo Schmid und Kurt-Georg Kiesinger, unweit des Grabes von Friedrich Hölderlin. Unten: das ursprüngliche Grabkreuz |
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15. Febr. |
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7.30 Trauergottesdienst in der Katholischen Stadtpfarrkirche 10.00 Akademischer Trauerakt der Universität im Festsaal der Neuen Aula anschl. Beisetzung auf dem Tübinger Stadtfriedhof (der eigentlich für weitere Bestattungen gesperrt war) Text auf der Rückseite des Totenzettels: „Ich bat, und es ward mir Einsicht gegeben; ich rief und der Geist der Weisheit kam zu mir. Ich zog sie Königreichen und Thronen vor und hielt Reichtum für nichts im Vergleich zu ihr. Ich freute mich, weil mich die Weisheit leitete. Ohne Falsch habe ich sie erlernt, und neidlos teile ich sie mit und halte ihren Wert nicht geheim. Denn ein unerschöpflicher Schatz ist sie für die Menschen.“ (Weish. 7,7-14) |
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erstellt
von Andreas Lienkamp, Berlin (Stand: 13. Februar 2010)